Aktuelle Veranstaltung:

Klaus Prätor

Schäferdichtung - Der Traum vom einfachen Leben

Mi. 24. Mai, 19:30 Uhr

Mittwoch, 24. Mai 2017, 19:30 Uhr
Klaus Prätor
Schäferdichtung - Der Traum vom einfachen Leben
Nur das "Schäferstündchen" und „idyllische“ Urlaubsgegenden erinnern heute noch an die große Tradition der Hirtendichtung. Nahezu vergessen scheint der alte europäische Traum von einem einfachen, mühelosen Leben voll von Liebe, Kunst und Freuden in lieblicher arkadischer Landschaft. Er inspirierte fürstliche Parks, beschäftigte viele Jahrhunderte Künstler und Philosophen — und auch die „Pegnitzschäfer“. Das nerreichbare schien nahe gerückt, leuchtend, beseligend, doch nicht ohne sanfte Trauer. Doch wir werden sehen: der Traum lebt heute noch, vielleicht sogar in uns.
Caritas-Pirckheimer-Haus, 90402 Nürnberg, Königstraße 64
 
Sonntag 4. und 18. Juni 2017, jeweils 16:00 Uhr
​Poetisches Theater
Heimat & andere Déjà-vus

Sieben heimatlose Personen tragen sich mit dem Gedanken, im Fembohaus eine Wohngemeinschaft zu gründen. Die Schikanen des Hausverwalters und die unterschiedliche historische Herkunft der Figuren führen sehr bald zu Reibereien, aber auch zu dem ein oder anderen Déjà-vu-Erlebnis. Werden sie am Ende ein Zuhause finden oder nur eine vorübergehende Bleibe?
Fembohaus, 90403 Nürnberg, Burgstraße 15
 
Sonntag, 2. Juli 2017
Irrhainfest

14.30 Uhr: Eintreffen der Gäste am Denkmalplatz des Irrhains. Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Getränke. Dazu sind Helfer und Helferinnen, Kaffee- und Kuchenspenden aus dem Orden nötig. (Absprache mit dem Vorstand!)
15:00 Uhr: Begrüßung durch den Präses, Erläuterung des Programms
15:15 Uhr: Musikalische Einstimmung durch den Posaunenchor Kraftshof
16:00 Uhr: Der Vorstand trinkt eine Runde aus dem Pokal. Anschließend wandert der Pokal noch von Tisch zu Tisch.
16:45 Uhr: Umgang zur Naturbühne. Der Posaunenchor gibt das Signal zum Aufbruch.
17:00 Uhr: Irrhainfestspiel der Hans-Sachs-Spielgruppe der Stadt Nürnberg: Die wunderlichen Männer zahm zu machen
Der Mann: Sascha Wechsung
Die Frau: Dr. Sabine Schlick
Die alte Hexe: Irmgard Sauer
17:35 Uhr: Rückkehr zum Denkmalplatz. Jeder Zuschauer entnimmt eine Blume aus den bereitstehenden Vasen und trägt sie während des Weges zum Denkmalplatz. Dort ist unterdessen der Grill in Betrieb genommen worden.
17:45 Uhr: Fortsetzung der Getränkeausgabe; Frisches vom Grill. Gespräche; Anmeldung zum Herbstausflug.

Mittwoch, 12. Juli 2017, 19:30 Uhr
Reinhard Knodt
Undinen - Unmögliche Liebesgeschichten
Die "Undine" des Friedrich de la Motte-Fouqué war das bedeutendste Liebesmärchen des beginnenden 19. Jh. Es hat hunderte von Adaptationen, Vertonungen und Nachdichtungen hervorgebracht. Die Liebe, die Ehe, die Mystifizierung der Frau, die Frage der Unbedingtheit der Liebe und ihre gesellschaftliche Einbindung, die Rolle des Glaubens und die Beziehung Mann-Frau stehen mit dieser Erzählung zur Debatte. Selbst Goethe, der den berühmten Salonier Fouqué aus Brandenburg sonst nur kritisierte, mußte anerkennen, daß der Autor einen Nerv getroffen hatte. Reinhard Knodt hat in seinem neuen Erzählungsband „Undinen“ versucht, eine mögliche neue Literaturgattung zu erfinden, nämlich „unmögliche“ Liebesgeschichten, die wie die Undinenliebe zu allerlei Fragen Anlaß geben: ein Buch, das die Feuilletons loben und das gerade in zweiter Auflage erscheint, nachdem die erste innerhalb eines Jahres vergriffen war.
Buch-Café, 90403 Nürnberg, Agnesgasse 5, barrierefrei auch von der Füll 6

Samstag, 9. September 2017, ab 10 Uhr
Herbstausflug

Es hat sich eingespielt, daß die Ausflüge des Blumenordens abwechselnd zu weiter entfernten und nähergelegenen Zielen führen. Diesmal ist es der nicht weit entfernte Rockenbrunn am Fuße des Moritzbergs, zu dem seit 1677 schon manche Generation von Pegnesen gewandelt und gefahren ist. Wir fahren von dem Parkplatz an der Endstation der U-Bahnlinie nach Langwasser ab, und zwar, wie bewährt, nach möglichst dichter Aufteilung der Erschienen auf die zusammengekommenen Privatfahrzeuge. Näheres gibt ein Flugblatt bekannt, das beim Irrhainfest verteilt wird.

Mittwoch, 20. September 2017, 19:00 Uhr
Helmut Glück
Die modernen Fremdsprachen im alten Nürnberg und ihre Lehrer - Matthias Kramer und andere Sprachmeister
Vom 16. Jahrhundert bis 1796 sind in Nürnberg 85 Kleinunternehmer nachweisbar, die ihren Lebensunterhalt mit Sprachunterricht verdienten. Sie unterrichteten mit Lehr- und Wörterbüchern, die sie mitunter selbst verfaßt hatten. Dutzende davon wurden in Nürnberg gedruckt. Der bedeutendste dieser Sprachmeister war Matthias Kramer (1640-1727). Sein Unterrichtskonzept, noch mehr aber seine zahlreichen Lehr-und Wörterbücher machten ihn über Deutschland hinaus zu einer Autorität. Ihm zu Ehren hat sich die 2013 gegründete Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte des Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit den Namen Matthias-Kramer-Gesellschaft gegeben.
Caritas-Pirckheimer-Haus, 90402 Nürnberg, Königstraße 64

Freitag, 22. September 2017, 20:00 Uhr
Nachtführung im Irrhain

Im Rahmen der Stadt(ver)führungen bietet Werner Kügel wieder einmal einen Spaziergang mit Fackeln durch den von Wegrandlichtern und Lampions illuminierten Irrhain an. Teilnehmer werden um 20.02 Uhr an der Bushaltestelle Kraftshof Ortsmitte abgeholt (die Fahrt ab Haltestelle „Am Wegfeld“ geht um 19.54 Uhr ab) und nach der Führung zum Bus zurückgeleitet, der um 21.41 Uhr abgeht. Wegen der Illumination und des Tragens von Fackeln werden noch fünf Helfer und Helferinnen benötigt, die ab 18 Uhr zur Verfügung stehen müßten. Absprache mit dem Vorstand!
Eine weitere Stadt(ver)führung durch Mitglieder der Muse[e]nlesungen:

Samstag, 23. September 2017, 15:30 Uhr am Hauptmarkt
Ruf Lust & Frust hinaus

Ein offener Workshop zum Hören, Zuschauen und Mitmachen. Lyrik sprechen entspricht nicht immer Lyrischem Sprechen. Die Schauspieler des Poetischen Theaters inszenieren auf einem improvisierten Podium exemplarisch verschiedenen Möglichkeiten des Vortrags von Klassikern der modernen Lyrik, mal traurig, mal zornig oder verliebt. Das Publikum ist aufgerufen mitzumachen. Wer bereit ist, einen eigenen oder zur Auswahl stehenden Text über die Köpfe der Zuschauer hinweg zu rufen, bekommt das Podium für sich und wird unter professioneller Kurzanleitung der Bühnenpoeten eingewiesen. Wer wagt, gewinnt und erhält als Anerkennung ein Buch vom Poetischen Theater.
Näheres zu dieser und der der obengenannten Führung erfährt man aus dem Katalog, den das Projektbüro des Kulturreferats Nürnberg herausgeben wird.

Mittwoch, 15. November 2017, 19:00 Uhr
Charlotte Ueckert
Christina von Schweden
Christina von Schweden, geb. 1626 in Stockholm, übernahm mit 18 Jahren die Regierung. Charlotte Ueckerts essayistische Annäherung an ihr rätselhaftes Leben und ihre Lieben macht es möglich, Fakten und Vermutungen zu verbinden, zu erzählen und zu interpretieren. Sie zeichnet das Bild einer Königin, die höchst umstrittene Entscheidungen traf, aber auch enorme Anstrengungen unternahm, den Dreißigjährigen Krieg zu beenden. Als berühmteste Konvertitin ihrer Zeit bekannte sie sich öffentlich vom Protestantismus zum Katholizismus. Völlig ungewöhnlich für ihre Zeit: Ihre Weigerung, sich jemals zu verheiraten.
Caritas-Pirckheimer-Haus, 90402 Nürnberg, Königstraße 64

Sonntag, 3. Dezember, 15:00 Uhr
Adventsfeier

Eine Stunde später als gewohnt treffen wir uns im „Parks“, auch bekannt als Stadtparkcafé, um Dr. Ingmar Reither aus seiner Praxis als Leiter des Industriemuseums plaudern zu hören, Monsignore Holzschuhs Adventsansprache zu vernehmen und dem bewährten Streichquartett des Blumenordens zu lauschen. Gespräch und Kuchenessen sollen auch nicht zu kurz kommen. Daß die Feier dieses Jahr aus organisatorischen Gründen später beginnt, ist hinnehmbar, weil die Prämiierung von Realschülern an einem anderen Tag an anderem Ort stattzufinden hat
und daher Zeit übrigbleibt. Näheres im nächsten Heft.
Parks (im Stadtpark), 90409 Nürnberg, Berliner Platz 9

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Werner Kügel
Geschichte und Gedichte des P.Bl.O., Viertes Buch
Ein weiteres Buch zur Geschichte des Blumenordens ist fertiggestellt, und zwar über den Beobachtungszeitraum 1894 bis 1944. Es war zu erwarten, daß aus dieser Zeitspanne allerhand höchst unerfreuliche Fakten zum Vorschein kommen, urplötzlicher Absturz ursprünglich vernünftiger Personen zu üblen Gesinnungen, wenn auch nicht Übeltaten. Dazwischen Ruhmesblätter der kulturellen Arbeit für Nürnberg, die von der damaligen Öffentlichkeit auch mit großer Aufmerksamkeit honoriert wurden. Krasse Unterschiede an Qualität und krasse politische Polarisierung lassen an heutige Zustände denken, wobei man inständig wünscht, daß diesmal nicht eine derartige Katastrophe folgt, wie sie Nürnberg und eben auch der Blumenorden damals erlitten haben.
Caritas-Pirckheimer-Haus, 90402 Nürnberg, Königstraße 64